Wie fühlt sich Widerstand für dich an? Was lehren dich Situationen, in denen Widerstand zu leisten, zwecklos erscheint?

Widerstand fühlt sich anfangs unangenehm an; wir spüren deutlich, dass wir mit der Situation nicht einverstanden sind. Das kann sich in Ohnmacht, Traurigkeit, Wut oder Zynismus äußern. Wie fühlt sich dein Widerstand an?

Was wir als erstes erkennen können: wir haben offenbar einen klaren Standpunkt zu der Situation, gegen die wir uns sträuben. Widerstand leisten heißt, in Opposition gehen, sich zur Gegenwehr setzen oder eine Trutzburg bauen, hinter der man sich verschanzt.

Wie vertrittst du deinen Standpunkt? Beharrst du darauf? Bist du offen für Kompromisse? Bist du dazu bereit, deinen Standpunkt von einer anderen Perspektive zu sehen?



 

Frage dich zuerst:

Was ist MEIN Standpunkt zu der Situation?

Widerstand zeigt dir an, dass du eine andere Position einnimmst, als dein Gegenüber. Aber WELCHE ist das genau?  Welche Attribute fallen dir dazu ein? Selbstbestimmtheit? Unabhängigkeit? Oder werden deine Grenzen überschritten?

Stell dir vor, dein Standpunkt ist wie Rapunzels Turm. Da können noch so viele Prinzen kommen, an diesem Turm beißen sie sich die Zähne aus.

Was ist der Standpunkt der Opposition?

Okay, bleiben wir bei der Rapunzel-Metapher. Du bist Rapunzel, der Turm ist dein Standpunkt, die Hexe ist dein persönliches Glaubenssystem und der Prinz die berittene Opposition in schimmernder Rüstung. Klingt komisch? Ist es auch.

Die Opposition, also der Prinz, will dich aus deinem Turm holen. Aber dein Glaubenssystem, die Hexe, beharrt darauf, dass du deinem Standpunkt treu bleibst. Es ist zwar schon viele Jahre her, dass du diesen Standpunkt bezogen hast, und vielleicht weißt du gar nicht mehr so recht, wie du da in diesen Turm gesperrt wurdest, aber Fakt ist, du bist jetzt da, der andere dort und der soll doch bleiben wo der Pfeffer wächst.

Hinterfrage beide Standpunkte!

Du kannst dich fragen, ob dein Standpunkt noch aktuell ist. Ist er dir wirklich hilfreich? Möchtest du in dem Turm bleiben oder dich hinter den Prinzen aufs Pferd schwingen und die Welt erkunden?

Hast du überhaupt jemals versucht, einen anderen Standpunkt einzunehmen? Müsstest du deine Komfortzone verlassen? Deinen Überzeugungen untreu werden? Je besser du deine Beweggründe kennst, desto besser kennst du dich selbst. Vielleicht rüttelt die Situation, die Widerstand bei dir auslöst, an Dingen, die dir heilig sind? Deine Autonomie? Deine Eigenmacht? Deine Gewohnheiten? Zeigt dir der Widerstand an, wo du starr geworden bist? Oder zeigt er dir einfach, dass du ganz klar bist und weißt, wo deine Grenzen sind?

Sieh dir auch die Opposition an. Welche Hintergründe gibt es da? Vielleicht hilft es dir zu erkennen, dass dahinter nicht unbedingt böse Absichten stehen müssen. Von oben im Turm ist die Aussicht eine ganz andere, als von unten. Unsere Blickwinkel sind unterschiedlich.


Beziehe Stellung!

Widerstand löst sich auf, wenn wir erneut eine klare Position einnehmen. Der Widerstand rüttelt an unseren Überzeugungen, dem Geflüstere der Hexe in unserem Ohr. Wir haben die Wahl.

Erkennst du klar, dass die Situation für dich nicht stimmig ist, dann stehe dazu! Der Widerstand kann dir helfen, deine Grenzen besser kennen zu lernen. Er kann dein Motivator sein, Dinge auszusprechen, mit denen du nicht einverstanden bist. Nicht immer klein bei zu geben, kann uns beflügeln mehr zu uns selbst zu stehen, unsere Grenzen wahrzunehmen und mitzuteilen.

Bist du in einer Situation, die du aber weder abwenden noch verändern kannst, kann es herausfordernd werden. Kannst du eine Lektion daraus ziehen?

„Anstatt mich zu fragen – warum passiert das gerade mir –
habe ich gelernt zu fragen, was lerne ich gerade jetzt?“

Mastin Kipp

Ich habe gelernt, dass mir persönlich Dankbarkeit dabei hilft, Dinge anzunehmen, die sich meiner Kontrolle entziehen. Ich mache mir die Dinge bewusst, für die ich dankbar sein kann. Das hilft mir, mich in Demut zu üben und so die Gelassenheit zu entwickeln, die Dinge zu akzeptieren, die Widerstand in mir auslösen.

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