Vorbereitung

Finde einen ruhigen Ort. Richte dich ein. Vielleicht möchtest du sanfte Musik im Hintergrund laufen lassen. Du kannst natürlich auch eine Kerze oder Räuchwerk anzünden, wenn das zu deiner Meditationspraxis gehört.

Setze dich mit aufrechter Wirbelsäule hin. Wenn es dir schwer fällt auf dem Boden zu sitzen, kannst du auch auf einem Stuhl Platz nehmen. Deine Füße sind fest auf dem Boden platziert.

Eine aufrechte Haltung ist bei dieser Meditation wichtig, damit du während der Übung geerdet bleibst und deine Aufmerksamkeit im gegenwärtigen Moment verankern kannst.

Womit willst du Frieden schließen?

Du kannst vorab festlegen, mit welchem Gefühl du arbeiten möchtest. Ist ein bestimmtes Gefühl oder eine bestimmte Thematik derzeit präsent? Wenn ja, dann lege ein Stichwort für dich fest, z.B. „Trauer“ oder „Zukunftsangst“ oder „Ohnmacht“.

Du hast auch die Möglichkeit zu Beginn der Meditation in dich hinein zu spüren und spontan mit dem zu arbeiten, das in dem Moment anwesend ist.

Mach dir bewusst, dass du dich bereit machst, mit einem Gefühl in Verbindung zu treten, dessen Ursprung weit in deine Vergangenheit reichen kann.

Die Meditation für Inneren Frieden umfasst mehrere Schritte. Am besten, du liest die Anleitung zwei, drei Mal vorher durch, damit du dir einen Überblick verschaffen kannst.

 

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Meditation für Inneren Frieden

Beginne deinen Atem zu vertiefen. Du kannst deine Hände entspannt auf deinen Knien oder Oberschenkeln ruhen lassen. Um deinen Atem besser wahrzunehmen, lege deine linke Hand auf deinen Herzbereich, deine rechte Hand über deinen Nabel.

Verfolge deinen Atem mit deiner Aufmerksamkeit. Atme ein und spüre mit deiner rechten Hand, wie sich dein Bauch wölbt und weitet. Spüre, wie sich dein Bauchraum mit Luft füllt und auch dein Brustkorb weit wird. Atme entspannt aus.

Aufmerksamkeit folgt dem Atem

Bleibe so lange mit deiner Aufmerksamkeit bei deinem Atem, bis allmählich Ruhe in dir einkehrt. Wenn du von Gedanken abgelenkt wirst, komme mit deiner Aufmerksamkeit wieder zurück zu deinem Atem.

Womit willst du Frieden schließen?

Komm nun auf dein Stichwort zurück. Sobald du das Thema in dein Bewusstsein holst, wird ein Gefühl dazu in deinem Körper spürbar. Bleib bei diesem Gefühl. Auch wenn es kaum wahrnehmbar oder winzig klein ist – bleib dabei und lass es klarer werden.

Wenn du spontan arbeiten willst, frage dich im Stillen: Womit will ich Frieden schließen?

Vertraue deiner Intuition. Lass das erste Thema zu, das aus deinem Unterbewusstsein aufsteigt. Das kann ein Bild sein, ein Wort, ein Gefühl. Bleib bei deinem ersten Eindruck und vertraue darauf, dass dein System weiß, womit du bereit bist, Frieden zu schließen.

Gefühl und Atem

Nimm das Gefühl nun ganz und gar in deinem Körper wahr und stell dir vor, wie das Gefühl mit jedem tiefen Atemzug, klarer und deutlicher wird.

  • WO ist das Gefühl? Im Kopf? Im Nacken? In deinem Bauch? In deinen Beinen? Ist es klein oder groß? Nimmst du das Gefühl an einer oder an mehreren Stellen in deinem Körper wahr?
  • WIE ist das Gefühl? Ist es heiß oder kalt? Ist es dumpf oder hell? Ist es ein Stechen? Ein Pulsieren? Ist es starr oder bewegt es sich?

Lass dich ein

Wenn du das Gefühl lokalisiert hast, bleib ganz in diesem Gefühl. Und atme tief und bewusst ein und aus.

Es können Bilder hoch kommen. Erinnerungen oder Gedanken an die Zukunft. Wenn ein Bild auftaucht, bedanke dich innerlich dafür und kehre zurück zu deinem Gefühl und deinem tiefen Atem.

Dein Inneres Selbstbild

Lass nun ein Bild vor deinem geistigen Auge erscheinen. Ein Bild von dir selbst. Einer früheren Version von dir, die dieses Gefühl nur allzu gut kennt. Vertraue deiner Intuition und bleibe beim ersten Bild, das entsteht. Dieses Selbstbild ist eng verknüpft mit dem Gefühl, dem du dich in dieser Meditation widmest. Lass dir Zeit, bis das Bild ganz klar ist.

Wie alt bist du? Wie ist dein Gesichtsausdruck? Deine Körperhaltung? Welche Kleidung trägst du?

Atme tief ein und aus und betrachte dich. Wertfrei. Ohne ein Urteil zu fällen.

Stell dir vor, wie du deinem Selbstbild gegenüber stehst. Betrachte dich. Und Atme.

Mitgefühl und Frieden

Bringe nun beide Hände zu deinem Herzbereich. Lass ein Inneres Lächeln in dir entstehen. Spüre die Wärme deiner Hände auf deiner Brust. Sei achtsam. Kannst du dein Herz ganz behutsam halten?

Beginne damit, folgendes Mantra im Stillen oder auch laut – wie es sich für dich natürlicher anfühlt – zu wiederholen:

Alles ist gut… Alles ist gut… Alles ist gut…

Alles ist gut… Alles ist gut… Alles ist gut…

Lichtkanal des Inneren Friedens

Stell dir vor, wie ein Strahl aus weißem Licht von oben auf dich herab scheint. Das Licht umhüllt dich von außen und durchdringt gleichzeitig dein Inneres. Das Licht erreicht jede Zelle. Atme tief und spüre, wie das weiße Licht durch deinen Scheitelpunkt in deinen Körper eintritt und sich von dort aus überall verteilt. Atme tief ein und aus. Mit jedem Atemzug wird das Gefühl deutlicher und stärker.

Wenn es dir möglich ist und es sich für dich richtig anfühlt, kannst du während dieser Visualisierung das Mantra weiter wiederholen.

Sei nun ganz bei diesem neuen Gefühl.

  • WO fühlst du es? Ist es an einer Stelle stärker oder schwächer? Kannst du es in deinem ganzen Körper ausbreiten?
  • WIE fühlt es sich an? Welche Temperatur hat es? Ist es in Bewegung oder still?
  • Lokalisiere das Gefühl. Und nenne es: „Innerer Frieden“

Spüre die Hände auf deinem Herz. Atme.

Stell dir nun vor, wie ein zweiter Lichtstrahl vor dir entsteht und dein früheres Ich auf die selbe Weise einhüllt und durchdringt. Beobachte, wie das weiße Licht durch den Scheitelpunkt eintritt und den ganzen Körper erfüllt.

Beobachte. Verändert sich dein Gegenüber? Der Gesichtsausdruck? Die Körperhaltung?

Wiederhole für dein Selbstbild das Mantra: Alles ist gut… Alles ist gut… Alles ist gut…

Nähere dich langsam deinem Selbstbild. Schenke ihm deine innigste Umarmung.

Dank und Abschied

Bedanke dich auf deine Weise bei deinem Inneren Selbst. Nimm es in den Arm. Schenke ihm dein ganzes Mitgefühl. Verabschiede es und schicke es mit ins Licht.

Ende der Meditation

Finde einen Abschluss. Du kannst dich weiter entspannen und die Meditation in Stille nachwirken lassen.

 

Pro-Tipp:

Programmwechsel – Am besten machst du im Anschluss etwas physisches, bei dem du präsent bist. Ideal dafür sind simple Tätigkeiten, wie Kochen, Staubsaugen oder ein Spaziergang. Dadurch kommst du wieder ganz in den gegenwärtigen Moment, in dem – ich wünsche es dir von Herzen – gerade alles gut ist.

STAY AWARE

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